Buttas Bücherhort

1984

Es ist wirklich etwas schwer zu lesen, einfach weil es auf eine gewisse Weise dermaßen tief trifft. Man fragt sich wie man so werden kann wie der MMC ist, so pessimistisch und versteht es aber allmählich weil die Welt so kalt, brutal und ungerecht ist. Es verdeutlicht, wie Bildung, Sprache, Isolation, Indoktrinierung die schon im Kindesalter beginnt und all diese Mediale Kontrolle zu dfieser dystopischen Welt führen und einem fallen leider erschreckende parallelen nicht nur zur Nazi Zeit und dergleichen auf sondern auch zu unserer heutigen Zeit. Besonders was die Sprache/Bildunf, das Feindbild der „Ausländer“ und KI mit all seiner Medien und Wahrheitskontrolle angeht. Das Buch ist vielschichtig und regt zum nachdenken an und einem wird nahezu schlecht bei all dem was da passiert. Nicht nur wie die Macht dort missbraucht wird, sondern auch mit welchen Mitteln sie behalten wird. Die Kontrolle der Vergangenheit, bis hin zu den Gedanken.
Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig aber ich fand es sehr passend. Was ich allerdings extrem anstrengend fand, war seine Meinung über andere Menschen aber insbesondere Frauen. Orwell baut eine erschreckende dystoüische Welt auf die einem ständig das Gefühl der Beklemmung gibt.
Keinen der Charactere mag man wirklich, alles ist hoffnungslos und aussichtslos und natürlich gibt es kein gutes Ende sondern eins, das einen sprachlos und deprimiert zurücklässt. Es ist ein Buch auf das man sich einlassen muss. Die Spannung und der Horror sind …subtil? Die Geschichte entfaltet sich mit der Zeit.Definitiv kein wohlfühl Buch, keine seichte Unterhaltung, ein Buch, dass mir noch lange nachhängen wird und das mich die aktuelle situation/Nachrichten noch skeptischer und kritischer sehen lassen wird.

Titel:1984
Autor:George Orwell
Reihe/Band:
Verlag:Aeons Edition
Erscheinungsjahr:1949
Format:E-Book
Seiten:
354
Sprache gelesen/Originalsprache:
englisch
Genre
Dystopie, Klassiker
ISBN:

Begonnen:
28.03.2026
Beendet:
06.04.2026
Bewertung:
4/5 Sternen
Spicelevel:
0/5 Chillis
Lieblings/Hasschara:

Klappentext

Winston Smith ist Mitarbeiter im Ministerium der Wahrheit und er macht zwei entscheidende Fehler: Er verliebt sich in seine Kollegin Julia, und er stellt die totalitäre Welt, in der sie jederzeit vom sogenannten »Big Brother« überwacht werden, infrage. Das ist im Weltreich Ozeanien eine Todsünde.
Orwell, laut »Observer« der größte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, gelang mit seiner beklemmenden Vision einer Staatsdiktatur, die kein Privatleben duldet, sondern die Gedanken und Gefühle der Bürger bis ins Letzte diktiert, ein Großklassiker der Moderne.

Totalitärer Überwachungsstaat, Entmündigung des Individuums, lückenlose Observation und Manipulation, Gehirnwäsche und Geschichtsfälschung – selten hat eine bei Erscheinen noch völlig absurd anmutende Dystopie die Zukunft der Menschheit so exakt und visionär vorhergesagt wie dieser Bestseller aus dem Jahre 1948.