Der Manga ist recht verwirrend und nimmt kurz vor Ende eine echt seltsame Wendung. Am Anfang geht alles sehr schnell mit der Liebesgeschichte und dem Familiendrama. Aber alles ist viel zu Oberflächlich. Zwischendrin klingt es auch als sollte das ein Reihenstart sein aber es kam nie wirklich mehr. Dann kommt diese Klon-Geschichte, an sich ne coole Idee aber es wird irgendwie nicht gut damit umgegangen, auch die ganze Trauer wird nicht verarbeitet, stattdessen wird ihr dauernd gesagt sich zusammen zu reißen? Und die Gefühle und Probleme die so ein Klon haben müsste, der wie ein Ersatz behandelt wird kommen gar nicht rüber. Die ganze Zeit wird nur Dionne als die Böse dargestellt, gleichzeitig geht sie mir auch super auf die Nerven. Das ist alles so gezwungen tragisch aber gleichzeitig: komm drüber weg und akzeptiere wie es ist. Der Klon nimmr alles auch einfach so hin, dass er quasi Organersatzteillager ist. Wo war der eigentlich die ganze Zeit? Das macht alles keinen Sinn. Nicht mal der Titel macht Sinn.
Es gibt ein paar richtig gute Zeichnungen und man sieht deutlich die Fortschritte, die Rasterarbeit ist gut und die Hintergründe, aber leider wirken vor allem die Gesichter und manchmal auch die Posen seltsam.

| Titel: | Dystopia |
| Autor: | Judith Park |
| Reihe/Band: | – |
| Verlag: | Carlsen |
| Erscheinungsjahr: | 2011 |
| Format: | Softcover |
| Seiten: | 192 |
| Sprache gelesen/Originalsprache: | deutsch |
| Genre | Romance? Sci-Fi? |
| ISBN: | 9783646700251 |
| Begonnen: | 26.04.2026 |
| Beendet: | 26.04.2026 |
| Bewertung: | 1/5 Sternen |
| Spicelevel: | 0/5 Chillis |
| Lieblings/Hasschara: | – |
Klappentext
Liebe, Freundschaft, Trauer und Einsamkeit… Lyon und Dionne sind Bruder und Schwester. Nichts auf der Welt kann die beiden erschüttern – solange sie nur zusammen sein können! Auch wenn nicht alles in ihrer Familie optimal läuft, sind Dionne und Lyon glücklich. Bis eines Tages ein unerwarteter Schicksalsschlag die angeblich so heile Welt in Unordnung bringt… 2002 wurde Judith Park bei einem Kölner Zeichenwettbewerb entdeckt und von Carlsen Comics für DAISUKI engagiert. Mit sechs Kapiteln »Dystopia – Love At Last Sight« begeisterte die deutsche Zeichnerin wenig später die Leserschaft. Mit ihrem Debüt in DAISUKI schaffte sie den Sprung in die professionelle Mangaka-Riege – und eroberte mit ihrem ganz eigenen, prägnanten und schönen Strich sowie einer melancholischen Story die Herzen der Mädchen