Buttas Bücherhort

Beklaute Frauen

Ein absolute großartiges Buch über die Geschichte von Frauen, die vergessen, beklaut, unterdrückt und verleugnet wurden. Ich finde, dass es jeder gelesen haben sollte und dass es sich besonders als Einstieg in die Materie gut eignet. Es war wahnsinnig interessant, vieles wusste ich nicht, regt ein zum Nachdenken an und macht traurig und wütend, nicht nur in Hinblick auf die Vergangenheit sondern auch die Zukunft, so wie es gerade für Frauen und diverse andere Gruppen läuft. Auch das möchte ich in dem Buch besonders hervorheben: die Tatsache dass sich immer wieder auf people of color, Migranten, black Community, lgbtqia+, Juden, Slawen etc hingewiesen wurde. Das Buch nimmt einen mit von der Vergangenheit bis hin zur jetzigen Zeit, räumt mit einigen falschen Fakten auf und zeigt einen erschreckende Meinungen besonders von Männern.
Möchte auf jeden Fall mehr in die Richtung lesen

Titel:Beklaute Frauen
Autor:Leonie Schöler
Reihe/Band:
Verlag:Penguin
Erscheinungsjahr:2024
Format:Paperback
Seiten:
416
Sprache gelesen/Originalsprache:
deutsch
Genre
Female Rage, Geschichte, Wissenschaft, Sachbuch, Feminismus
ISBN:
9783328112945
Begonnen:
26.07.2026
Beendet:
16.08.2026
Bewertung:
5/5 Sternen
Spicelevel:
0/5 Chillis
Lieblings/Hasschara:

Klappentext:

Muse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Leonie Schöler stellt in ihrem Bestseller unser Bild der vergangenen 200 Jahre grundlegend infrage und spürt den Machthierarchien und institutionellen Strukturen nach, die Frauen in der Wissenschaft, Kunst, Literatur, Politik und in vielen anderen Bereichen unsichtbar machten und machen. Sie zeichnet eine Vielzahl von Biografien nach und erweitert so unser Bewusstsein für die komplexen Identitäten und Erfahrungen von Frauen, die bisher gar nicht oder kaum in öffentlicher Erinnerung geblieben sind. Schöler würdigt das Schaffen und Wirken dieser vergessenen Heldinnen und macht sie so (wieder) für uns als Handelnde in der Geschichte wahrnehmbar. Beklaute Frauen liefert ein wichtiges Gegenstück zum noch immer dominanten Narrativ der »großen weißen Männer« und zeigt die Gefahren auf, die die Reproduktion von antifeministischen Sichtweisen und fehlende Repräsentation auch heute noch mit sich bringen. Vor allem aber ist es als eine augenöffnende Ermutigung zu verstehen, die unzählige starke Vorgängerinnen und Identifikationsfiguren bereithält, die jede und jeder von uns sich zum Vorbild nehmen sollte.