Man spürt sehr gut wann das spielt, an den Ansichten, dem Rauchen und den Referenzen, das ist echt gut gemacht. Wie schon in Finster mag ich auch hier die kurzen Kapitel mit den wechselnden Perspektiven und den Schreibstil, der wieder sehr flüssig und packend war, spannend. Man kann es einfach wegsuchten. Was mir nicht so gefallen hat war das ganze Beziehungsdrama, die Art wie sie miteinander umgingen mit dem Lügen und bestrafen und nicht miteinander geredet haben. Das wirkte im anderen Band ganz anders, da hab ich die Zusammenarbeit geliebt, aber davon war hier nichts. Insgesamt waren die Frauencharactere hier sehr flach und es waren fast zu viele Geschichten die parallel gelaufen sind. Interessant wären auch die Referenzen zu anderen Kollegen, hat mich auch an den goldenen Handschuh erinnert und war dennoch irgendwie was neues. Ich war sehr gut unterhalten und die Twists haben mich erwischt.

| Titel: | Düster |
| Autor: | Ivar Leon Menger |
| Reihe/Band: | Finster 2 |
| Verlag: | dtv |
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
| Format: | Taschenbuch |
| Seiten: | 432 |
| Sprache gelesen/Originalsprache: | deutsch |
| Genre | Thriller |
| ISBN: | 9783423221849 |
| Begonnen: | 22.08.2026 |
| Beendet: | 23.08.2026 |
| Bewertung: | 4/5 Sternen |
| Spicelevel: | 0/5 Chillis |
| Lieblings/Hasschara: | Geli/Hotelleiterin |
Klappentext:
Stahl ermittelt wieder – es wird noch finsterer
Ein Grandhotel, eine Insel – und ein Mord, der alles verändert
Auf der Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Wenig später wird ihre Leiche am Leuchtturm aufgefunden – nackt, entstellt, mit fehlendem Auge.
Ein „Urlaub“, der keiner ist – und weitere grausame Morde
Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin Geli in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen.
Eine Leiche ohne Auge.
Zwei Kommissare ohne Spur.
Und mehr Verdächtige,
als man zählen kann.
Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?
Stahl geht ans Fenster, schiebt den Vorhang zur Seite und blickt in den Hotelpark hinaus. »Man muss die Psyche des Mörders verstehen. Er wollte seinem Opfer ganz nah sein, bevor er es tötet. Stundenlang hat er unter ihrem Bett verharrt. Regungslos. Wie ein Skorpion.« Er dreht sich zur Hoteldirektorin um. »Ich kann es nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, doch wir müssen in Betracht ziehen, dass er Gefallen daran gefunden hat. Und es wieder tun könnte.«