Buttas Bücherhort

AchtNacht

Die Grundidee fand ich wirklich gut, auch mit der Kritik an Fake News, Social Media und wie sich Sachen online verbreiten. Leider war es für mich irgendwie vorhersehbar, wer ihn nominiert hat. Es gab viel zu viel Action und schockierende Situation, es war einfach zu viel! Und unnötig schockierend/brutal, was dem eigentlichen Thema der Geschichte wenig zugetan hat. Es war einfach nur absurd und unrealistisch. Das verwirrende, spannende, die Twists die ich sonst von Fitzek gewohnt bin haben mir hier gefehlt und das schlimmste war: Achtung Spoiler: Natürlich war der Haupttäter ganz klassisch eine Schizophrene Person! Erstens ist das so verdammt ausgelutscht, dann war es hier einfach schlecht gemacht und drittens stellt es diese psychische Krankheit in einem schlechten Licht dar und führt zu Stigmatisierung!

Es ist als ob man Menschenjagd, Anonym von Poznanski und Purge in einen Mixer geworfen hätte. Außerdem fand ich keinen der Charactere auch nur irgendwie sympatisch, es waren gefühlt einfach alles schlechte Menschen, seine Ex fand ich sehr anstrengend. Das Ende hat mir auch nicht gefallen.

Titel:AchtNacht
Autor:Sebastian Fitzek
Reihe/Band:
Verlag:LübbeAudio
Erscheinungsjahr:2017
Format:Hörbuch
Seiten:
6h38min
Sprache gelesen/Originalsprache:
deutsch
Genre
Thriller
ISBN:
9783785755280
Begonnen:
15.04.2026
Beendet:
25.04.2026
Bewertung:
2/5 Sternen
Spicelevel:
0/5 Chillis
Lieblings/Hasschara:

Klappentext

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Todeslotterie. Sie könnten den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der »AchtNacht«, am 8.8. jeden Jahres, würde aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte wäre eine AchtNacht lang vogelfrei, geächtet. Jeder in Deutschland dürfte ihn straffrei töten – und würde mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.

Und Ihr Name wurde gezogen!