Buttas Bücherhort

Guten Morgen, schönes Wetter heute

Das war wieder eins dieser Bücher, die ich erst gar nicht lesen wollte, weil ich den Klappentext nicht soo ansprechend fand bzw dachte es wäre nichts für mich. Aber dann hab es einen buddyread und was soll ich sagen? Ich hab es wegesuchtet und absolut geliebt. Ich kann nicht mal sagen was genau aber es hat mich auf eine ganz besondere Art tief berührt. Ich mochte die Charaktere, wie sie zusammen gewachsen sind,selbst gewachsen sind. Mag sein, dass es teilweise überspitzt und unrealistisch ist aber das war auch nicht die Absicht, oder? Ein Buch voller Mitgefühl, Zuversicht, Zusammenhalt. Mir haben die diversen characters gefallen, ihre Eigenheiten und auch der „Bösewicht“ war einfach großartig (weiser Mann voller Vorurteile und Hass, der sich bestätigt fühlt wenn er andere runter macht). Der Schreibstil war wahnsinnig angenehm, flüssig, gut verständlich aber nicht simpel, hat einen mitfühlen lassen. Toll waren die verschiedenen Perspektiven und besonders gut gefallen hat mir wie viele Dinge nur durch Details impliziert wurden aber man verstanden hat, was damit gesagt werden sollte. Das ist ein feelgood Buch, was ich aus vollem Herzen empfehlen kann und gleich an meine geliebte Schwiegermama weitergeben werde.

Titel:Guten Morgen, schönes Wetter heute
Autor:Tanja Kokoska
Reihe/Band:
Verlag:dtv
Erscheinungsjahr:2026
Format:Hardcover
Seiten:
352
Sprache gelesen/Originalsprache:
englisch
Genre
Contemporary
ISBN:
9783423285629
Begonnen:
12.08.2026
Beendet:
14.08.2026
Bewertung:
5/5 Sternen
Spicelevel:
0/5 Chillis
Lieblings/Hasschara:
Herr Bello, Bewohner/ Herr Krämer

Klappentext:

Dieses Buch lässt Sie wieder an das Gute im Menschen glauben: ein Gesellschaftsroman voller Wärme und zartem Humor über Freundschaft, Familie und Nachbarschaft

Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.

Über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist

Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.

»Liebe und Empathie in einer – eigentlich – anonymen Mietshaussiedlung. Unsere Gesellschaft braucht Romane wie diesen. Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!« Florian Valerius @literarischernerd

Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.

»Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.«