Puh ich weiß gar nicht Recht wo ich anfangen soll. Nachdem ich the love hypothesis Recht gern mochte, war das für mich leider ein Reinfall.
Was ich mochte: traumatische Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf die jetzt Erwachsenen, Sex positive Gespräche und Verhalten; neurodivergent Main; den Farbschnitt.
Erst ein Mal wird man in die Story geworfen, was an sich nicht schlimm ist, außer man wird wie hier mit Businessslang konfrontiert und hat einfach keine Ahnung davon. Ist ja schön und gut aber ebenso wie die traumatische nicht aufgearbeitete Vergangenheit wird man damit konfrontiert um einen eigentlich eher leichte Kost-Buch pseudo Tiefe zu geben. Ich habe keine Ahnung ob das wissenschaftliche und Wirtschaft/rechtliche alles so stimmt aber dieses Finanzzeug hat für mich den Lesefluss gestört und ich fand nicht, dass es mir hier verständlich gemacht wurde.
Rue ist ziemlich sicher irgendwo auf dem Spektrum und ich fand die Darstellung eines solchen Charakters eigentlich gut, hatte aber dass Gefühl dass sie durch Eli daraus gedrängt wurde anstatt das professionell mit einem Therapeuten anzugehen. Ich verstehe warum und alles aber ich bin nicht sicher ob das der richtige Weg war. Vieles fühlt sich gezwungen an und nach…Überredung? Außerdem fand ich es leider sehr schwer mich in sie hineinzuversetzen und Sympathie aufzubauen auch wenn ich die Vergangenheit und ihre Auswirkungen gut gemacht fand.
Bei Eli weiß ich gar nicht wo anfangen. Er ist irgendwie anstrengend, aufdringlich, manipulativ, viel zu obsessiv (seine Gedanken sie einsperren zu wollen) bis hin zu creepy. Außerdem hat er eine obsession mir seiner Ex Verlobten so oft wie er sie erwähnt (Bus zum Schluss! Ich sage nur Epilog, ernsthaft ?!) und macht seltsame Aussagen die romantisch sein sollen aber einfach nur fragwürdig sind. Ich konnte es echt kaum noch lesen wie er rue verherrlicht hat. Aber ich mochte die kleinen Dinge die die beiden verbunden haben wie die Eishalle.
Der Schreibstil war hier für mich auch eher unterdurchschnittlich, dazu kamen Logikfehler, es hat sich fast schon wie ai angefühlt. Der Spice war nicht besonders gut meiner Meinung nach und redundant irgendwie?! Den „Twist“ habe ich sehr früh kommen sehen und er hat mir auch gar nicht gefallen, davon mal abgesehen dass es wieder Frauen gegen Frauen war gefällt mir nicht das diese Firmen aufkaufende Firma so positiv dargestellt wird. Es war oft einfach zu viel, zu gezwungen, zu unrealistisch. Am Ende war er der totale Retter der alles für sie geregelt hat…
Das Buch war Teil eines Buddyreads

| Titel: | Not in Love |
| Autor: | Ali Hazelwood |
| Reihe/Band: | Not in Love Band 1 |
| Verlag: | Rütten & Loening Berlin |
| Erscheinungsjahr: | 2024 |
| Format: | Taschenbuch |
| Seiten: | 479 |
| Sprache gelesen/Originalsprache: | deutsch |
| Genre | Romance |
| ISBN: | 9783352010071 |
| Begonnen: | 05.01.2026 |
| Beendet: | 06.01.2026 |
| Bewertung: | 2/5 Sternen |
| Spicelevel: | 4/5 Chillis |
Lieblings/Hasschara: | / |
Klappentext
Rue Siebert musste lange für das kämpfen, was ihr im Leben Halt gibt: wenige, aber gute Freunde, auf die sie zählen kann, jene finanzielle Sicherheit, nach der sie sich als Kind immer gesehnt hat, und eine Karriere als Biotech-Ingenieurin bei Kline, einem aufsteigenden Startup in der Lebensmitteltechnologie. Aber dann droht ein Investor, genauer: dessen attraktiver Vertreter Eli, alles kaputtzumachen.
Eli Killgore und seine Geschäftspartner wollen Kline – Punkt. Eli hat seine eigenen Gründe, diesen Deal zu forcieren, und er ist ein Mann, der bekommt, was er will. Mit einer einzigen, umso peinvolleren Ausnahme: Rue. Die Frau, die für ihn ein absolutes No-Go ist. Die Frau, an die er immer wieder denken muss.
Hin- und hergerissen zwischen Professionalität und Anziehungskraft, werfen Rue und Eli schon bald jegliche Vorsicht aus den Laborfenstern. Ihre Affäre bleibt geheim, unverbindlich und hat eine logische Deadline: den Tag, an dem eines ihrer Unternehmen die Oberhand gewinnen wird. Aber das Spiel mit dem Herzen ist ein riskantes – und es hat einen hohen Preis …
Spicy und verletzlich wie nie: die erste aus zwei Perspektiven erzählte Lovestory von SPIEGEL-Bestsellerautorin Ali Hazelwood